MakerSpace-Blog

In unserem MakerSpace-Blog stellen wir regelmäßig neue, spannende und interessante Themen vor. Sie sollen Lust auf mehr machen und laden dazu ein, direkt im Unterricht ausprobiert zu werden. So entsteht aus Ideen praktisches Lernen – kreativ, praxisnah und inspirierend!

Quelle: https://www.make.do/products/makedo-discover

Makedo

Makedo ist ein spezielles Werkzeugsystem, mit dem Kinder aus Kartons und Pappe stabile Bauwerke, Figuren und Erfindungen gestalten können. Die Sets enthalten kindgerechte Sägen, Schraubendreher, Perforationsroller und Verbindungsschrauben, sodass ohne Kleber oder scharfe Werkzeuge gebaut werden kann. So werden alte Verpackungen im Handumdrehen zu Raketen, Häusern, Fahrzeugen oder Fantasiewelten. 

Makedo ist besonders gut für Kinder ab etwa 4 Jahren geeignet, da die Werkzeuge auf kleine Hände abgestimmt sind und sicher verwendet werden können. Es lässt sich sowohl zu Hause als auch in Kita, Schule oder fürs Prototyping im MakerSpace einsetzen und fördert Kreativität, Problemlösefähigkeit, Teamarbeit und feinmotorische Fertigkeiten gleichermaßen.

Was man alles mit Makedo anstellen kann sieht man hier:

Makedo-Hub



TinkerCad

 Tinkercad ist eine leicht zugängliche Online-Plattform für 3D-Modellierung und das Arbeiten mit Schaltkreisen. Sie eignet sich hervorragend für den Einsatz im Unterricht ab der 4. Klasse.

 

3D-Modellierung mit Tinkercad

Mit Tinkercad können Schülerinnen und Schüler einfach eigene 3D-Modelle erstellen, die sich im Anschluss mit einem 3D-Drucker ausdrucken lassen. Die Oberfläche ist kindgerecht und intuitiv, sodass auch Einsteiger ohne Vorkenntnisse schnell erste Erfolgserlebnisse haben. Tinkercad ist kostenfrei nutzbar, Klassen können zentral angelegt werden und Lehrkräfte können darin Schüleraccounts verwalten, ohne dass eine eigene E-Mail-Adresse notwendig ist. So lassen sich strukturierte Lernumgebungen aufbauen, in denen Projekte gesichert, geteilt und Schritt für Schritt weiterentwickelt werden.

Wir bieten hierzu passende Fortbildungen an – etwa „3D-Druck für Anfänger“ – in denen Grundlagen der 3D-Modellierung, der Einsatz im Unterricht und der Weg vom digitalen Modell zum gedruckten Objekt praktisch erprobt werden. Kommen Sie gerne vorbei und entdecken Sie, wie 3D-Druck Lerninhalte fächerübergreifend bereichern kann.

Schaltkreise und Mikrocontroller

Neben 3D-Modellen erlaubt Tinkercad auch das Erstellen und Simulieren von Schaltkreisen. Schüler:innen können ihre Schaltungen zunächst virtuell aufbauen und testen, bevor echte Bauteile verwendet werden. Das reduziert die Gefahr, reale Komponenten durch Fehlverkabelung zu zerstören, und schafft Raum für gefahrloses Experimentieren.

In der Schaltkreise-Umgebung stehen verschiedene Mikrocontroller zur Verfügung, darunter micro:bit, Arduino Uno und ATtiny. Diese können direkt in Tinkercad programmiert und simuliert werden, sodass Programmierlogik, Elektronikgrundlagen und praktische Problemlösekompetenzen eng miteinander verknüpft werden. So wird aus Tinkercad ein vielseitiges Werkzeug für modernen, handlungsorientierten MINT-Unterricht.

TinkerCad gleich ausprobieren



Vibe-Coding fürs Making

LLMs können perfekt im Maker-Bereich eingesetzt werden, um Prozesse zu vereinfachen, die Lehrkraft zu entlasten und die Projektplanung verstärkt in Schülerhand zu geben. Gerade bei der Arbeit mit Mikrocontrollern kommen vor allem jüngere Schüler und Schülerinnen schnell an ihre Grenzen. Mithilfe von KI kann man diesen Prozess aber entlasten. 

Für Mikrocontroller-Projekte (z.B. mit Arduino, micro:bit oder ähnlichen Boards) kann die KI eine vollständige Materialliste generieren, die alle benötigten Bauteile enthält. Dazu gehören etwa Widerstände, LEDs, Sensoren, Kabel, Breadboard oder Stromversorgung, passend zum beschriebenen Projekt. Gleichzeitig erstellt die KI Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Aufbau: von der Verdrahtung auf dem Steckbrett bis zur Beschreibung, welche Pins wie verbunden werden sollen.

Programmcode per KI

Im Sinne des Vibecoding kann die KI zudem passenden Programmcode erzeugen, der direkt auf den jeweiligen Mikrocontroller zugeschnitten ist. Sie berücksichtigt dabei oft schon Board-spezifische Besonderheiten, benennt Variablen verständlich und kommentiert die wichtigsten Programmteile. Lehrkräfte und Schüler:innen können den Code anschließend anpassen, erweitern oder gemeinsam debuggen – so bleibt das Verständnis für Programmierlogik erhalten, während Einstiegshürden deutlich sinken.

 

Beispiel-Prompt: Ich möchte mit einem Arduino Uno einen Feuchtigkeitsmesser für Pflanzen betreiben. Über LEDs soll der Feuchtigkeitsstand angezeigt werden. Welche Materialien benötige ich hierfür? Wie muss ich das ganze verkabeln? Wie sieht der Code hierfür aus? (ChatGPT)